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Marzipanrouladen (glutenfrei)

Veröffentlicht am 07.12.2020

MarzipanrouladenMarzipanrouladen Seid vorgewarnt! Wer Marzipan liebt, der könnte hier süchtig danach werden: Marzipanrouladen.

Sie sind außen knusprig und innen ganz saftig und weich - meine persönlichen Lieblingsplätzchen, die allerdings backtechnisch wirklich eine Herausforderung sind! Aber lasst euch nicht abschrecken und versucht euch an diesem Rezept - es wird sich lohnen. Ja, es ist etwas

aufwändiger und auch etwas zeitintensiv. Die Arbeitsschritte selbst sind immer gleich erledigt, aber man muss viel kühlen, ruhen lassen, vorbereiten und beobachten.

Ich versuche euch hier noch ein paar Extra-Erfahrungswerte zu geben, sonst wäre das Rezept so lang geworden >>

1. Mit der Hand kneten ist schon mal ein wichtiger Anfang: keine Küchenmaschine hat Fingerspitzengefühl - das braucht man allerdings, damit der Teig gelingt.

2. Nehmt euch Zeit für dieses Rezept und bereitet den Teig am Vorabend zu. Ich komme besser mit dem Teig zurecht, wenn er eine lange Ruhe- und Kühlzeit im Kühlschrank hatte.

3. Lest euch das Rezept immer von Anfang bis Ende durch um einen Überblick über die ganzen Arbeitsschritte und eure Einteilung zu bekommen (das ist grundsätzlich bei jedem Rezept hilfreich).

4. Beim Einrollen der Marzipanstangen, sollte der Teig nicht auf der Unterlage kleben - lieber nochmal etwas Mehl unter den Teig ziehen und darauf achten, dass der Teig-Anfang gut mit den Fingerspitzen am Marzipan angedrückt wird. Eng wickeln und das Ende auch wieder gut andrücken.

5. Die Marzipanrouladen müssen für gut eine Stunde in den Gefrierschrank, deswegen sollte da genug Platz für ein Tablett oder Brett sein. Wenn die Rouladen nämlich über dem Gefriergut liegen, bekommen sie Dellen und Bögen, die später ein großes Hindernis darstellen. Wenn es nicht anders geht, könnt ihr die Rouladen auch halbieren und platzsparender im Gefrierschrank unterbringen.

6. Es ist auch wichtig, die Rouladen einzeln einzuwickeln, damit sie nicht aneinander festfrieren.

7. Die Stunde sollte auch wirklich eine Stunde bleiben, sonst sind sie zu kalt um damit weiter zu arbeiten.

8. Wenn ihr mit dem Rezept so weit seid, dass die Rouladen in den Ofen können, habt ihr es fast geschafft! Jetzt kommt noch das gewisse Quäntchen Glück dazu - mir ist es schon oft passiert, dass der Mürbteig am Ende der Backzeit vom Marzipan rutscht und verläuft. Deswegen die Plätzchen gut im Auge behalten, ob alles an Ort und Stelle bleibt. Sobald die Plätzchen sich goldgelb färben, können sie aus dem Ofen geholt werden. Falls der Teig trotzdem rutscht, kann man nicht mehr viel tun - schmecken werden sie trotzdem! Deswegen auch der Trick mit dem Gefrieren - dadurch bleibt der Kern nämlich "frisch" und saftig und hält den Teig länger an Ort und Stelle.

8. Beim Schneiden der Rouladen nehme ich mir immer ein sehr scharfes, glattes Messer und einen feuchten Lappen. Die Plätzchen werden noch warm auf dem Blech in Scheiben geschnitten, damit der Mürbteig noch etwas geschmeidig ist. In ausgekühltem Zustand würde er vom Marzipan blöckeln. Zieht nach jedem Schnitt das Messer durch den Lappen, damit das Marzipan nicht am Messer kleben bleibt - so funktioniert das ganz gut. Und beim Schneiden mehr drücken und nicht säbeln, dann stehen eure Chancen seeeeeehr gut!

Zum Rezept geht es hier

Ich hoffe ihr seid jetzt nicht überfordert und probiert das Rezept mal aus! Mit meinen Tipps habt ihr die besten Voraussetzungen!

Viel Spaß beim Backen!